Die Oberflächen müssen sauber, trocken, frei von Öl, Schmutz, Fett oder losen Partikeln sein. Beton muss frei von Zementschlämme sein. Betonoberflächen niemals durch Säurebehandlung vorbereiten, da dies die Oberfläche schwächt. Vor jeder Oberflächenbehandlung ist eine Prüfung / Eignung des jeweiligen Untergrundes erforderlich.
Der Untergrund darf eine maximale feuchte von 7 Ma% aufweisen.
Ebenso ist eine rückwärtige Durchfeuchtung des Untergrundes auszuschließen, da es ansonsten zu einer Gefahr des Haftungsverlustes kommen kann.
Die Oberflächenzugfestigkeiten muss gegeben sein.
Die zu beschichtende Schicht muss fest mit der Tragschicht des Bauwerkes verbunden sein, um eine Funktionsfähigkeit des gesamten Bodens sicherzustellen. Die auf dem Boden einwirkenden Kräfte werden in die Gebäudekonstruktion abgeleitet.
Ebenso sind die technischen Regeln für eine Fugenausbildung zu beachten.
Z.B. darf man über Dehnungsfugen Flächenabdichtung und Beschichtungen nicht, ohne besondere Maßnahmen führen.
Speziell bei der Beschichtung senkrechter und waagerechter Flächen die aufeinanderstoßen, müssen Vorkehrungsmaßnahmen getroffen werden, um die ev. unterschiedlichen Ausdehnungseigenschaften der Materialien zu kompensieren. Um eine eventuelle Rißbildung oder Ablösungen zu verhindern, müssen im besonderen Fall geeignete Maßnahmen getroffen werden. Z.B. kann zwischen der senkrechten und waagerechten Beschichtung ein geeignet großer Abstand gelassen werden.
Wichtig
Je glatter der Untergrund ist, desto optisch schöner wird das Gesamtergebnis. Eventuelle Unebenheiten müssen zuerst ausgeglichen werden. Dieses betrifft auch die Vliesüberlappungen bei den Abdichtungssystemen. Diese können auch mit der Sealoflex Ausgleichsmasse Buttergrade egalisiert werden.